Selbsterfahrung für Menschen in psychosozialen Berufen

Selbsterfahrung für Menschen in psychosozialen Berufen wird in der Beschreibung auf der Homepage des Bundesministeriums folgendermaßen definiert:

„Im Rahmen des Arbeitselements „Selbsterfahrung“ geht es darum, Selbsterfahrung, Selbstexploration bzw. Selbstreflexion als existentielle Aspekte des „privaten Lebens“ und als wichtige Wirkfaktoren für die berufliche Arbeit und das psychotherapeutische, klinisch psychologische und gesundheitspsychologische Handeln zu erkennen und gezielt zu fördern. Dabei steht die professionelle Aufarbeitung der Selbsterfahrung als psychologisches, psychotherapeutisches Instrument für eine bessere zwischenmenschliche Verständigung gerade während des Behandlungsprozesses im Mittelpunkt.“[1]

Selbstreflexion im psychosozialen Arbeitsumfeld

Diesen Aspekten können wir uns in gemeinsamen Einheiten mit einem ressourcenorientierten Blick widmen. Selbsterfahrung kann nicht nur Alltagserfahrungen und Herausforderungen, Probleme, Erlebnisse im Privatleben reflektieren, sondern auch die Selbst-Erfahrungen im beruflichen Kontext beleuchten. Das eigene Fühlen, Handeln, Denken in verschiedenen Kontexten steht im Mittelpunkt des gemeinsamen Erforschens und wird wertschätzend betrachtet. Dabei wird Selbstreflexion als ein wichtiges Element im psychosozialen Arbeitsfeld gesehen und gefördert.


[1] https://www.sozialministerium.gv.at/dam/jcr:51fa54cd-335c-44cd-a0cb-a773de26996e/Information,_Selbsterfahrung,_Supervision_(BMGSPK),_20.02.2020.pdf