Supervision für Menschen in psychosozialen Berufen

Supervision befasst sich reflektierend mit Fragen und Themen, die sich im Kontext der beruflichen Situation für die Supervisand:innen auftun und wird auf der Homepage des Bundesministeriums wird Supervision folgendermaßen definiert:

„Supervision ist eine eigenständige Reflexionsmethode, die ursprünglich in der sozialen Arbeit entwickelt wurde und heute für viele Menschen eine wichtige Begleitung ihrer Berufsarbeit darstellt. Supervision beleuchtet eine berufsbezogene Situation aus verschiedenen Blickwinkeln bzw. Kontexten und ermöglicht ein vertieftes Verstehen, sodass Wahlmöglichkeiten für Handeln geschaffen werden.

Kompetenzerweiterung durch Supervision

Die durch die Supervision beabsichtigte Kompetenzerweiterung liegt v.a. in den Bereichen der beruflichen Rolle und des Selbstverständnisses, der Gestaltung von Arbeitsbeziehungen bzw. der Kooperationsfähigkeit sowie der Einflussnahme auf institutionelle Arbeitsstrukturen.“[1]

Mit einem ressourcenorientierten Blick können unter anderem die berufliche Rolle und die damit in Verbindung stehenden Anforderungen reflektiert werden, Ziele, Zielsetzungsmethoden, erforscht und hinterfragt bzw. entwickelt werden, Stärken erkundet und gefördert werden sowie die eigene Haltung betrachtet werden.


[1] https://www.sozialministerium.gv.at/dam/jcr:51fa54cd-335c-44cd-a0cb-a773de26996e/Information,_Selbsterfahrung,_Supervision_(BMGSPK),_20.02.2020.pdf